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Benzinpreise
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Englische und spanische Sprachkurse
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Getränke
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Landtransport
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Telefon
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Verkehr
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Verpflegung
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Gratis-Verpflegung
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Zigaretten, Genussgifte
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Gratis Schlafen: Camping usw
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Billig Übernachten
Verpflegung:
Lebensmittel sind in USA spürbar billiger (Wechselkurse)
als
in Europa, wenn man sorgfältig einkauft (in Supermärkten, nicht
in 7/11-Läden oder Tankstellen). Es gibt dort auch fertig zubereitete
warme Speisen, die man gleich vor Ort einnehmen kann (Tische & Stühle
oft vorhanden).
Gutes Brot ist jedoch schwer zu finden. Tipp: nicht nur deutsche Spezial-Lebensmittelläden
haben gutes, deutsches Schwarz- und Graubrot, sondern auch jüdische,
sogenannte "Delikatessen"-Läden. In Supermärkten findet man es
auch schon öfter, aber leider meist nur mit Kümmel.
Fresslokale aller Qualitätsstufen gibts auch überall
am Straßenrand, man kennt ja die internationalen Ami-Ketten zu Genüge.
Außerdem empfehle ich "Taco Bell" und andere mexikanisch inspirierten
Ketten und Kleinbetriebe. Dort sind die Portionen besonders groß
und der Geschmack nicht so industriell. Besonders Raucher und Kokser mit
geschädigten Geschmackszellen mundet der scharf gewürzte Mexi-Mampf.
Hier einige aktuellen Lebensmitel-Preise:
Tipp: Mittagessen (lunch) ist bei gleicher Menge und Qualität immer
billiger als Abendessen (dinner) in Restaurants, besonders in Nähe
von Bürozentren und Fabriken, die hier selten eigene Kantinen haben.
Hier besonders China-, Pizza- und Mexiko-Restaurants. Den besten deal (=
Preis) bekommt man aber meist beim Frühstück, dem berühmt-berüchtigten
"American Breakfast", bei dem sich die Amis mit Eiern (eggs), Speck (bacon),
Würstchen (sausage), Steak, Pfannkuchen (pancakes) mit Sirup, Toast,
Marmelade (jelly), Bratkartoffeln (geraspelte "hashed browned potatoes",
od , scheibchenweise, "American fries"), Obst (fruit) usw. vollstopfen,
als wenn sie zu einen Gewaltritt durch die Prärie aufbrächen.
Selbstbedienungs-Buffets (= "All You Can Eat", "Buffets") gibts auch,
lohnen sich aber nur für Vielfraße, denn unter ca $6.- läuft
da nichts. Häufige Ausnahmen bestätigen aber die Regel: ich habe
auch schon sehr gute Frühstücks- und Lunchbuffets ab ca $4.-
genossen. -- Tip: Spielcasinos
in Nevada und auf Indinerreservaten haben die besten & billigsten Buffets,
ab ca $2.50!
Unvergessen: Mittagsbuffet mit 10 div. Pizza- und Pastaspezialitäten,
Salat und Suppe bei "Mr Gatti's Pizza" in Florida für $3.75 (Kette,
überall an der US-Ostküste).
1 kl Hamburger bei allen Ketten: ab 29 cents
Kl. Portion Pommes Frittes ("French Fries"): ab 35 cents
Brathuhn (Chicken): ab ca $1.-
Salat-Bar (unbegrenzt): ab ca $1.50
Gr amerik Frühstück bei "Denny's": ab $2.99 (inkl. Eier mit
Speck oder Wurst, pancakes, Bratkartoffeln, Toast, Kaffee). Auch die Kette
"International House of Pancakes", kurz IHOP, eine Tochter von Wienerwald,
ist eine gute Frühstücksadresse.
Kl. Lunch-Pizza (nur mittags bei "N.Y. Pizza"): ab $1.90
Gr Pizza für 2-3 Personen, bei "Dominos", "Pizza Hut", "Papa Joe",
"Mr Gatti" usw: ab ca $7.50
Komplettes Chinamenü inkl Suppe, Frühlingsrolle, Hauptgang,
Tee, in gutem Lokal: ab ca $3.50
In Supermärkten (tägl bis mindestens 22 Uhr offen, oft 24
Std geöffnet):
Brot: ab ca $1.-/lb (= 457 Gr)
(deutsche Brötchen gibts selten, dafür aber gute Croissants,
"Muffins", und "Bagels")
Kartoffeln: ca 35-50 cents/lb (Empfehle die Sorte "Yukon Gold", wird
auch bei den Clintons im White Hs serviert)
Bananen: ca 30-50 cents/lb je nach Saison
Haferflocken ("Rolled Oats"), kernig ("old fashioned") oder zart ("quick"):
ca $3/kg
Corn Flakes: ca $1.50/lb
Milch: 50 cent/Ltr
Yoghurt: kl Becher 35 cents, 1 Ltr: $2.-
Am. Eiscreme und Eisyoghurt (empfehlenswert): 1 Ltr ab ca $2.-
Rinderhackfleisch (= "ground beef", "Hamburger"): ca $1.-/lb (Achtung:
Hormopne und Antibiotica, nicht zu reden von "mad cow")
Steak: ab ca $2.-/lb
Brathuhn (chicken), ganz: ca $0.40/lb
Kl Dose Thunfisch: $1.-
Käse: Importware aus Europa teuer und oft alt, am. Ware nur bedingt
empfehlenswert, Ausnahme: "cottage cheese" (Quark), ca $1.50/lb.
Vegetarisch: Div. Gefrorene Gemüsemischungen mit Nudeln oder Reis: 1.50/lb, fertig zum Aufwärmen im Kochbeutel oder Mikrowellenherd.
Frischobst und -gemüse je nach Saison, aber ca 15-20% billiger
als in BRD.
Bohnenkaffee, schw Tee:: ca $8.-/lb (in Beuteln oder als Instantpulver
etwa 3x teuerer)
Preise ca 30-50% höher im 7/11 Schnellbedienungs = convenience
stores oder makrobiotischem (= organic food) Laden (Ketten: "Trader Joe",
"Barney's", "Henry's" ca)
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Getränke:
Eiswasser gibts überall gratis und meist automatisch. Manchmal
muss man darum bitten, wird aber im Gegensatz zu BRD-Lokalen nicht
schief angesehen oder gar rausgeschmissen (mir passiert in Düsseldorf).
Man kann es überall beruhigt trinken, denn es wird sehr streng überwacht,
ist aber meist chloriert. Bessere Lokale haben Kohlefilter oder Osmoseanlagen
für Trinkwasser und Eiswürfel.
Sogar in Flughäfen auf Bahnhäfen und in allen öffentlichen
Gebäuden, Rastplätzen usw wird gratis gekühltes und oft
auch gefiltertes Wasser in "drinking fountains" (= Trinkbrunnen) ausgeschenkt.
Es muss also niemand verdursten.
Mineralwasser ist viel teuerer als in Europa (oft von dort importiert).
Lohnt nicht. Ersatz: "Club Soda", "Selters" (ca $0.75/Ltr). Besser: Sportdrinks
wie zB "Gatorade", die man auch als Pulver, und deshalb viel billiger,
kaufen kann. Ideal für die Durststrecken durch die Wüstengebiete des US-Südwestens
(CA,AZ,NV,TX,NM,UT).
Softdrinks (= Cola, Limonade) werden gerne mit viel zu viel Eis serviert,
denn da freut sich der Profitgeier. Aber man bittet einfach: "No Ice, please"
oder "Easy on the Ice" (wenig Eis) und bekommt den vollen Wert des Getränks.
Kaffee und Tee sind wesentlich billiger hier, ab ca 25 cents/Tasse,
oft auch gratis. In Spezial-Kaffeehäusern kostet aber zB ein Espresso-Latte
richtig Geld, ca $2-3.-. Eingefleischte Teetrinker wie ich bringen ihre
eigenen Teebeutel mit und bitten nur um heißes Wasser (gratis).
Viele Lokale berechnen nur den Preis für die erste Portion der
div. Getränke. Nachfüllen ist dann kostenlos.
Alkoholika:
In Supermarkets kostet ein Sechserpack (= "sixpack") Bier ab ca $3.-
(Deutsche Marken ca das Doppelte). Trinkbarer kalifornischer Wein ab ca $3.-/Ltr (empfehlenswert: alle
"California Burgundy"). Vodka, Whiskey, Brandy, Hausmarke: ca $5/Ltr. Man kann seinen
Blutalk-Spiegel also sehr
preisgünstig aufrechterhalten. In der Kneipe kostet die Flasche/Dose
Bier normalerweise ca $3.-, und das ohne "Bedienung"! Mindestalter für
Alkoholkauf ist 21 J: wer jünger als 30 aussieht, wird streng nach
Ausweis gefragt.
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Zigaretten, andere Genussgifte:
20 St Markenware: je nach Staat ca $1-3.-. Mindestalter 18 J.
Illegale Genussgifte werden sehr freizügig schwarz gehandelt.
Vorsicht: Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist hier verboten.
Viele der vermeindlichen "Pusher" an den Straßenecken sind getarnte
Bullen auf "Schwerstverbrecherjagd".
Das gleiche gilt übrigens für den Straßenstrich. Jedwede
Prostitution ist hier verboten. EntsorgerInnen und FreierInnnen
machen sich strafbar. Dazu auch noch: "Unzucht mit Minderjährigen"
gilt für bis zu 18-jähriges "jail bait" (= Knastkoeder).
Gratis-Verpflegung:
Kaum zu glauben, aber wahr: die großzügigen Ami-Wohlfahrtsvereine
(zB die Heilsarmee = "Salvation Army" uvam) servieren überall gute
Hausmannskost zum Nulltarif in sog "Soup Kitchens". Bedürftigkeit
braucht nicht nachgewiesen zu werden. Man findet diese meist in den Stadtzentren
der Cities aber auch in Kleinstädten und Landgebieten. Man braucht
zur Mittagszeit nur den abgewrackten, kaputten Typen ("homeless people")
zu folgen. Keine Angst, die sind harmlos. Richtige Gangster wohnen in Villen,
tragen Armani-Anzüge, fahren Rolli und Mercedes, und speisen in feudalen
Lokalen.
Info: im "Yellow Pages" (Branchen-Telefonbuch) unter "Charities", "Community
Services", "Churches". Viele Kirchen locken am Sonntag die Gläubigen
mit Gratismahlzeiten.
Food Banks verteilen kostenlos Fressalien zum Selberkochen.
Mundraub wird in USA wie gemeiner Diebstahl bestraft. Habe in
Florida selber gesehen, wie VerkaeuferInnen ein erwischtes armes Schwein
verpruegelten (Beute: 2 Broetchen). Dann lieber:
Dumpster-Diving ("Muellcontainer-Tauchen"): Hinter Fresslokalen
und Supermarkets wird sehr viel Essbares, auch hygienisch Verpacktes (nur
weil's Datum abgelaufen ist) auf den Müll geworfen. 25% der amerik. Lebensmittel
verkommen so. Also: zugreifen!
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Kleidung/Sportgeräte:
In diesem Zusammenhang auch erwähnenswert: die gleichen privaten
Wohlfahrtsorganisationen betreiben auch sogenannte "Thrift Shops", das
sind Trödelläden, in denen sie ihre Sachspenden verhökern.
Stehen unter diesem Suchbegriff in den "Yellow Pages" (Branchen-Telefonbuch).
Oft sind diese Sachen neuwertig oder neu, denn reiche Amis und Firmen
bekommen unglaublich gute Steuervergünstigungen dafür. Immer
aber beste Qualität, denn abgetragene Lumpen werden sofort recycled
oder in die Dritte Welt exportiert.
Typische Preise in "Goodwill Industries"-Filialen:
Jeans, Levi's 501: $7-10.-; andere $4.-
Hosen & Shorts, Damenröcke: $4.-
Sakkos, Sportjacken, Damenkleider: $4.50
Mäntel: $10.-
Lederjacken und -mäntel: $15-25.-, auch Bikerkluft!
Badeanzüge: $3.50
Sportkleidung, zB Tauchanzug, (wetsuit); Skijumper: $10.-
Sportgeräte, zB brauchbare Skis und snowboards, Golfschläger,
mountain bikes, Surfbretter: ca $25-50.-,
Tennisschläger, Schwimmflossen: $5-10.-
Also leicht gepackt abfliegen!
Englische Sprachkurse: Gratis!
Man kann in USA guten englischen Sprachunterricht auch "auf lau" bekommen.
Fast alle Community Colleges (Volkshochschulen) haben Abendkurse "English
as Second Language" für Anfänger und Fortgeschrittene (Einwanderer
aus allen Ländern, aber auch Touristen, AuPairs, Austauschstudenten usw). Nach Papieren wird nicht gefragt, Name und Geb-Datum genügt.
Oft wird eine kurze Aufnahmeprüfung zwecks Einstufung in die div. Klassen
gemacht.) Auskunft im Telefonbuch unter "Schools", z B www.miracosta.cc.ca.us
Zum Beispiel in San Diego County geht das an fünf Standorten zb.
bei jeden Wochenabend ab 19 h, gratis, und man kann jederzeit anfangen.
Abschluß: die begehrte TOEFL Prüfung.
Wer lieber $$$ zahlt und 1. Klasse lernt nimmt Privatunterricht bei
einer Homestay-Sprachschule wie z B "Eurolingua"
oder bei "University Language
Programs".
Intensiver Privatuntericht "one-on-one, full immersion"
Tagsüber kannste auf dem Schulgelände Tennis spielen (kostenlos),
am Strand (1 km) in der Sonne liegen (auch FKK),
schwimmen, tauchen, surfen, joggen, radfahren usw.
Wohnen: Privatzimmer/Jugendherberge ab ca $100/Wo, Motel/Hotel ab ca $55.-/DoZi.
Ferien-/Semesterwohnungen
für
1-5 Personen ab ca $350/Woche.
Camping und Gratis Übernachten
Motels, Hotels, Hostels (Jugendherbergen) darüber gibt's Info satt
woanders. Wer der Natur näherkommen oder Geld sparen will schläft
im Zelt, hinten im Kombiwagen
oder im Van/Motorhome/Camper/RV.
Campingplätze gibt es in USA zu zig-Tausenden, zu viele um sie
hier zu listen. Allein in und um Las Vegas zB etwa 30.
In den USA hat jede AAA-Autoclub-Filiale Karten und Info-Bücher
für die diversen US-Staaten. Alle ADAC-, AvD, ACS-, RAC-,·TMC-
und andere ausländische FIA-Autoclubmitglieder bekommen diese Infomaterialien
gratis. Erbittet "Maps, Camping- and Tourbooks".
Preise für Campingplätze sind sehr unterschiedlich, je nach
Lage und Komfort, von gratis bis etwa $30.-/Nacht, Im Schnitt etwa $15.-/Nacht.
Die State Parks von Kalifornien nehmen nur $12, sind dafuer aber in der
Hochsaison meist voll.
"Wildes" Camping ist auf Bundesländereien überall erlaubt
und gratis (z.B. in den National Forests, auf National Seashores, BLM-Land),
außer in den definierten Nationalparks und Naturschutzgebieten.
Man kann sein RV oder Auto überall auf öffentlichem Grund,
wo Parken nicht ausdrücklich verboten ist, abstellen und darin hausen
und knacken (Nicht vergessen: "Wer schläft, sündigt nicht").
In vielen Staaten/Orten aber nicht länger als 78 Std. (= 3 Tage, danach
fährt man einfach 50 Meter weiter). Es gibt überall in USA, Kanada
und Mexiko herrliche Strand-, Wüsten- und Gebirgslagen, wo man legal
"wild" campieren darf. Aber Achtung: Wetterumschwünge, Lawinen, Erdrutsche,
Ueberschwemmungen ("flash floods" nach Regen in den Wüsten), Sturmfluten,
Blitzschlag, Tornadoes aber auch auch gemeiner Straßenraubmord haben
schon manchem Camper das Leben gekostet.
An Autobahnraststellen, die übrigens meistens sehr gut ausgestattet
sind, gilt oft: Maximum 8 Std.
Truck stops, also LKW-Tankstellen mit allem Komfort, haben riesige Parkplätze,
wo sich die Trucker ausruhen. Dort kann man auch über Nacht stehen.
Es ist aber natürlich sehr laut dort, aber interessant.
Supermarkets und Kaufhäuser (wie Von's,
Safeway, Wynn-Dixie, A&P, K-mart, Walmart usw) am Rand der Interstate-Autobahnen sind oft 24 Std
offen und haben nichts dagegen, wenn die Kunden die Nacht auf ihren Parkplätzen
verbringen. Walmart bietet sogar Staßenkarten an, wo Filialen mit speziellen
RV-Parkplaetzen besonders gekennzeichnet sind. Spielkasinos in Nevada und
anderwo locken mit ähnlichen Angeboten die Zocker an, besonders
auf Indianerreservaten.
Ganz freche Camper parken sogar "schwarz" bei Motels und benutzen deren
Swimming Pool. Auch das wird toleriert, wenn man sauber, ruhig und im Motel-Restaurant
spendabel ist.
Hier ein beliebter Schnorrer-Trick: Man parkt bei einem großen,
offen ausgelegten Motel (z.B. Motel 6, Travelodge, Holiday Inn), pennt
die Nacht im Fahrzeug, steht aber sehr früh auf. Wenn im Morgengrauen
die Trucker und Handlungsreisenden ihre Motelzimmer verlassen, bittet man
sie um die Schlüssel und knackt und badet dann in Hotelluxus, bis
zur check out time (12/14/15 Uhr).
Zum Thema Sheriffs: Land-/Stadtstreicherei ist auch in USA verboten.
"Vagrant" (Landstreicher) ist, wer keinen Wohnsitz am Ort hat und sich
mit weniger als $5.- in der Tasche erwischen läßt.
Viel Info über Camping usw ist im WWW zu finden. Suchbegriffe:
national+parks, state+parks, camp+grounds, AAA, Autoclub, California, Nevada,
Arizona usw.
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Billig Übernachten
Endlich in Amerika gelandet, sollte man/frau sich erst mal richtig
ausschlafen. Dann sieht die Welt ganz anders aus, Reisestress und
Kulturschock verfliegen. Am Airport LAX zB gibt es viele Motels und Hotels
in allen Preislagen. Alle bieten Gratis-Minibusse an, die euch auf Anruf
direkt vor dem Terminal abholen kommen. Eine große Infotafel mit Gratistelefonverbindungen
ist gleich im Intl. Terminal, Untergeschoss, gegenüber dem Ausgang
der Zollhalle. -- Die z Zt billigsten und keineswegs schlechtesten Hotels
in Flughafennähe sind: Airport ParkView Hotel, 3900 West Century Bvd:
US$28/Na/DoZi, Tel:+1+310+677 6900; Royal Century Hotel, 4330 W Century
Bvd: US$34.-/Na/DoZi, Tel: ++1310-673-2400 und L A Adventurer
Suites,
wo es für nur US$35.-, Tel: ++1+310+419 0999 eine 2-Zi-Kleinwohnung ("suite")
gibt, ink kl Frühstück, Nachmittags-Tee, Sektparty, Gratisbus zum
Strand und zu div Konsumtempeln, beheizter Swimmingpool usw, usw. Für
diese sationellen "deals" (=Angebote) braucht man aber die Coupons aus dem
"Traveler Discount Guide", den es gratis in vielen Touristenfallen gibt
und den man auch auf dem WWW einsehen kann unter: www.ExitGuide.com
Nordamerikanische Hotels und Motels sind vergleichsweise billiger und
besser als in Europa und Asien. Gute, saubere Bleiben am Strassenrand nehmen
selten mehr als US$25-55.-/Nacht für ein großes Doppelzimmer, wo
evtl sogar vier Leute für einen Preis bequem unterkommen. "Motel
6", "EconoLodge", "Red Roof Inn", "Sleep Cheap" sind nur drei Namen
von bekannten Billig-Ketten. Oft sind alle vier Ketten und mehr an einer
belebten Autobahnausfahrt vertreten und machen Preiskampf.. "Big Name"
Hotels (Mariott, Hilton, Ramada, Hyatt, Holiday Inn usw) in Stadtmitte
und Flughafennähe, nehmen das Doppelte bis Fünffache für
gleiche Qualität. -- Besonders billig sind Casino-Hotels/Motels in
Nevada und auf Indianerreservaten (= Indian reservations), wo das Glücksspiel
dicke $$$ reinbringt, und billige Zimmerpreise das bewährteste Lockmittel
sind. -- Hostels (=Jugendherbergen) sind in letzter Zeit wie Pilze
aus dem Boden geschossen, weil auch sehr profitabel. Das Rezept für
pfiffige Hoteliers mit alten, unrentablen, oft recht abgewohnten
Häusern: man nehme ein Doppelzimmer, das bisher ca $35.- einbrachte
und belege es mit 4-6 nicht gemeinsam reisenden Leuten, denen man $15/pro
Person abnimmt. Macht $25 bis $50 Mehrgewinn! Aber nach der gut-kapitalistischen
Devise: "Everybody should benefit " (Alle sollen nutzniessen) schlafen
so Traveler billiger und unter Gleichgesinnten, statt im konventionellen
Hotel/Motel mit "geeks" (etwa= "verklemmten Spiessern") und Konsumtouristen.
Zur Zeit exisitieren ca 350 privatwirschaftliche Hostels in USA und Kanada
und ca. 200 mit öffenlichen Mitteln gesponsorte, siehe www.hostels.com.
Man/Frau suche auch selber in den search engines wie Yahoo oder Alta Vista
usw. mit dem Suchwort "Hosteling" oder "Youth+Hostel"..
Privat wohnen: Fremdenzimmer als "room mate" in einer Wohngemeinschaft
ab ca $100/Wo, oder $15/acht, in
Ferien-/Semesterwohnungen mit
1 Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad oder ab ca $350/Woche.
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Treibstoffpreise: Sprit ist
immer
noch billig, trotz derzeitigem Dollarkurs.
Wir
haben aber hier in USA eine sehr freie Marktwirtschaft und Preise variieren
stark, je nach Saison, Marke, Lage der Tankstelle usw:
Bleifreies Normalbenzin ,
"Regular Unleaded Gas(oline)", ca 87 Oktan)
und Diesel kostet nur ca US$1.30-1.90 pro Gallone (3.8 Ltr), also läppische
40-50 cent/Ltr ungefähr!
Bleihaltiges Benzin gibts nicht mehr, man bekommt aber für alte
Kfz, Bootsmotoren usw in allen "auto parts store" sogenanntes "Lead Substitute"
(Bleiersatz) für ca $0.50 pro Tank-Dosis.
Treibstoffverbrauch eines großen Pkw ist etwa 15-25 Meilen (1,62km)
pro Gallone (3,8 Ltr), wie wir hier rechnen. Vans, Pick-Ups und RVs entsprechend
mehr (7-13 Mi/Gal). Marken-Motoröl kostet $1-2.-/Ltr (Quart)
Nach den Sommerferien sinken gewöhnlich die Preise im Sept etwas.
Lese dazu auch die einschlägige deutschsprachige
Info.
US-Verkehr
Nicht vergessen: Jeder der 50 US-Bundesstaaten hat
eigene Verkehrsgesetze.
Der heimatliche Führerschein gilt tatsächlich überall in
USA. Aber man sollte sich vor Abreise eine Uebersetzung desselben gratis
bei der nächsten Autoclub-Filiale beschaffen. In der BRD gibt's den
Internationalen nur bei dem Straßenverkehrsamt, wo dein originaler FüSch
hergekommen ist, und kostet ca Eur 65.-. Inzwischen gibts den Internationalen
F'schein in USA gegen Vorlage des heimischen auch bei kommerziellen Agenturen für ca $18.-.
Es ist sehr einfach und billig, in den USA einen amerikanischen
Führerschein zu machen. Mindestalter ist 16 Jahre, nicht 18. In
Begleitung von 1 erwachsenen (25+) FüSch-Besitzer darf jede(r) ab
15 fahren, aber nur bei Tage.
US-Verkehrsregeln sind durchaus logisch und basieren auf Sicherheit
und Fairness. Beispiel: An unbeschilderten Kreuzungen, oder wo alle ein Stoppschild haben ("4-Way
Stop"), gilt nicht etwa rechts vor links, sondern
"wer zuerst kommt, fährt zuerst". - Geschwindigkeiten sind auf 65-75
Meilen/Std (ca 115-130 km/h) auf den Autobahnen begrenzt, 55 MpH (88 km/h)
auf Landstrassen (außer in Montana und Nevada). Alle fahren ca 10-15 MpH
schneller, aber Radarfallen und Flugzeugkontrollen sind häufig, weil eine
prima Geldquelle für die Gemeinden (Strafe: $10-15/mile). Wer nicht
genug Dollars hat, wird kurz und bündig eingelocht, auch Touristen. Aber
nicht verzagen: gibt man sich untertänig und reumütig, drücken die Sheriffs
auch mal ein Auge zu.
Handbücher mit Verkehrsregeln gibts gratis bei allen Filialen des DMV
(Department of Motor Vehicles) der div US-Staaten. Man/frau fährt normalerweise
DEFENSIV und rücksichtsvoll, nicht so agressiv wie in Europa, wo zu
viele FahrerInnen sich als Kampfsportler zu fühlen scheinen. Ergebnis:
Unsere Unfallzahlen sind nur etwa halb so hoch wie zB in der BRD.
Zurück zum Anfang!
Landtransport:
In Los Angeles gelandet: Wie komme ich weiter?
Am besten: erst mal richtig ausschlafen. Dann sieht die Welt ganz anders
aus und der Kulturschock verfliegt. Am Airport LAX gibt es viele Motels
und Hotels in allen Preislagen. Alle bieten Gratis-Minibusse an, die euch
auf Anruf direkt vor dem Terminal abholen kommen. Eine grosse Infotafel
mit Gratistelefonverbindungen ist gleich im International Terminal ("Tom
Bradley Intl Term"), Untergeschoss, gegenüber dem Ausgang der Zollhalle.
-- Die z Zt billigsten und keineswegs schlechtesten Hotels in Flughafennähe
sind: Airport ParkView Hotel, 3900 West Century Bvd: US$38/Na/DoZi, Tel:+1+310+677
6900; Royal Century Hotel, 4330 W Century Bvd: US$44.-/Na/DoZi, Tel: ++1310-673-2400
und L A Adventurer Suites, wo es fuer nur US$55.-, Tel: ++1+310+419 0999
eine 2-Zi-Kleinwohnung ("suite") gibt, ink kl Fruehstück, Nachmittags-Tea,
Sektparty, Gratisbus zum Strand und zu div Konsumtempeln, beheiztem Swimmingpool
usw, usw. Für diese sensationellen"deals" (=Angebote) braucht man
aber die Coupons aus dem "Traveler Discount Guide", den es gratis in vielen
Touristenfallen gibt und den man auch auf dem WWW einsehen kann unter: www.ExitGuide.com
In USA sind öffentliche Verkehrsmittel Mangelware, besonders aber
in Los Angeles, CA (= "LAX" im RB-Code). - Der B-52 song: "Nobody Walks
in LA!" stimmt wirklich!. Auch Info über das spärliche Netz ist
schwer zu finden. Es gibt keine dicken Kursbücher wie zuhause. Selbst
an den Haltestellen sucht man vergeblich nach Fahrplänen. Aber alle
Verkehrsnetze haben Telefon-Info: Auskunft anrufen: 1-800-555-1212, und
fragen. Im WWW gibts auch nützliche Info.
Im LAX-Ankunfts-Terminal ist ein Auskunftsstand der "Travelers' Aid
Society" (= Bahnhofsmission), wie in allen US-Airports, mit gutmeinenden,
aber meist ahnungslosen Amateuren besetzt. Vor der Halle ist ein elektronischer
Kiosk und ein Auskunftsschalter: "Ground Transport". Beide auch recht nutzlos,
weil Werbemittel fuer private, d h teuere Taxi- und Busfirmen.
Hier ein paar konkrete Tipps:
Konsumtouristen und Geschäftsreisende nehmen sich Mietwagen
(zZt
ab etwa US$60/Tag in LA den Multis, billiger
alternativ) aber Individualreisende, und besonders junge Leute unter
25J, können, wollen oder dürfen das nicht, es sei denn, mit Oldies.
Wer genug Dollars hat, nimmt sich ein Taxi, sollte aber wissen, dass
unter $15.-/Fahrt nichts läuft, auch mit Sammeltaxis (sog "Shuttle-Vans").
Wer in ein Hotel gehen will, checke die große Infotafel mit Gratistelefonen
direkt in Ankunftsterminal: alle Hotels in Flughafennähe haben Privatbusse
und holen einen innerhalb von Minuten ab, auch mitten in der Nacht. Dieser
Service muss aber honoriert werden: Die billigsten Bleiben nahe bei
LAX kosten ab ca $55/DoZi ("Quality Inn" und "Motel 6", Century Bvd at
I-405), ohne Frühstück versteht sich. Weiter weg findet man leicht
Motels und Absteigen ab etwa $35.-/DoZi, alle sauber, aber selten ärmlich,
da passt das LA-Gesundheitsamt und die Konkurrenz schon auf.
LA ist etwa 150 km lang und 80 km breit und nicht besonders attraktiv.
Ambiente: "urban sprawl" = wuchernde Großstadt. Die wenigen Sehenswürdigkeiten
sind weit verstreut. Wie kommt man hin?
Hier ein bewährtes Rezept: Von der Verkehrsinsel vor dem Ankunftsterminal
nimmt man den Gratis-Bus namens "LAX-Shuttle C" zum Parking Lot C (Parkplatz
C). Dort ist der Busbahnhof der städtischen Verkehrsbetriebe von LA
und der umliegenden suburbs (= Vororte, zB Santa Monica, Venice, Torrance,
Culver City), mit regelmäßigen, aber mäßigen Abfahrten
(etwa alle 15-30 min, am Wochenende seltener, nach 23.20 nix mehr) in alle
Richtungen. Fahrpläne hängen aus, sind aber recht schwer zu entziffern.
Das Personal weiß selten Bescheid. Man kann auch anrufen, die Tel-Nummern.
sind angeschlagen. Fahrscheine gibt es nicht, man darf einfach sein abgezähltes
Geld in eine Box im Bus einwerfen ($1.- bis 2.- je nach Ziel). Also Eindollarscheine
und Münzen vorher beschaffen. Wechselgeld gibt's nicht, denn man traut
weder den Fahrgästen noch den Fahrern. Fahrtdauer ins Zentrum: ca
75 min.
Die zwei wichtigsten Buslinien sind Nr 42 und 439 (Express), beide fahren
zum Hauptbahnhof im Stadtzentrum (= "Union Station" in "Downtown").
(Wer zum Terminal der Greyhound-Fernbusse will, steigt an der "7th Street"
in den Stadtbus Nr 60 um, der ihn in den Slum im Dunstkreis dieses Busbahnhofs
bringt. Fernbusreisen ist in USA nicht besonders beliebt, gilt in machen
Kreisen sogar als asozial.)
Es gibt in LA auch ein dürftiges S-Bahn-Netz mit dem man vom Airport
ins Zentrum gelangen kann: Vor dem Terminal halten an entsprechend markierten
Stellen (Achtung: die dreieckigen Haltestellenschilder sind gut versteckt)
alle 10-15 min von 7-21h "LAX-Shuttle G"- Busse, die zum S-Bahnhof
"Aviation Bvd" (2km) fahren, wo die "Green Line" hält (keine
Linien-Nr,
nur ein farbiger Strich auf den Waggons. Farbenblinde, die nicht Englisch
oder Spanisch lesen können, sind aufgeschmissen). In Richtung "Redondo
Beach" kommt man an einen recht netten Strandvorort mit "Baywatch"-Ambiente,
einigen billigen Motels (ab ca $45.-/Nacht) entlang der Pacific Coast Highway
und einem kleinen Fischerei- und Yachthafen ("King Harbor") mit haeufigen
Abfahrten zum Tiefseeangeln, Whalewatching und nach Catalina Island. Nimmt
man die Gegenrichtung, kann man entweder
1) an der Haltestelle "Imperial/Wilmington" in die "Blue Line" Richtung
"Westlake" (nördlich) umsteigen und dort in die "Red Line" zum Hbf "Union
Station". Oder:
2) Die "Green Line" zur Endsstation "Norwalk" durchfahren, von wo ein
Bus (Nr 4: "Metrolingk Shuttle") einen zum Bahnhof Norwalk der "Metrolink"-Nahverkehszüge
nach Orange County und Oceanside, San Diego City (s u), bzw zum Hbf Union
Station und weiter ins umliegende Inland bringt. Die moderne, luxuriös
ausgestatteten Doppeldecker-Pendlerzüge der Metrolink
fahren
aber nur morgens und abends. Doppelt so teuere Amtrak-Fernzüge halten
in Fullerton, wohin die Anfahrt via Green Line und Stadtbus kompliziert
werden kann, siehe MTA-Info.
Alle S-Bahnen und
Nahverkehrszüge sind relativ neu und deshalb (noch)
sauber, komfortabel und klimatisiert, was man von den LA-Stadtbussen nicht
behaupten kann. Die Fahrt LAX-Hbf dauert etwa 90-100 Minuten. Der Tiefpunkt
ist die Wartezeit auf der Hochbahnstation "Imperial/Wilmington" auf dem
Mittelsteifen der Stadtautobahn I-105, mitten im Getöse und Dunst der
12 Spuren von Massenautoverkehr. Gasmaske und Ohrenschützer empfohlen.
Trotzdem ziehe ich die S-Bahn-Irrfahrt den zwei direkten Busslinen 42+439
oben vor. Der Fahrpreis ist der Gleiche: $1.35. Tickets gibts nur in Automaten,
also abgezähltes Geld in Scheinen und Münzen mitbringen. Rollstühle
und Fahrräder werden auch befördert, letztere aber nur mit Extraticket.
Es wird aber sehr selten kontrolliert denn Personal ist teuer. Ich habe
dort noch nie einen Kontrolleur oder Bahnbullen gesehen. Deshalb auch:
Achtung, Taschendiebe!
Stichwort "Handicapped" (behindert): Alle S-Bahn- und
Metrolink-Züge,
Bahnhöfe, Flughäfen und deren Zubringerbusse in Kalifornien sind für Rollstuhlfahrer gut
zugänglich (Rampen, Fahrstühle) wie die meisten
öffentlichen und privaten Gebäude und Einrichtungen in USA. Wenn's
anders wäre, würden das zB die zahlreichen militanten Vietnamveteranen
und deren Sympathisanten sehr übel nehmen. Stadtbusse und Fernzüge
haben aber nur gelegentlich Rollstuhlzugang, sind dann mit entsprechenden
Symbolen gekennzeichnet. In San Diego North
County nehmen alle Busse und Bahnen Fahrräder mit. An Greyhound-Fernbussen
gibts unseres Wissens keine besonderen Einrichtungen für Behinderte.
Der Hbf "Union
Station" ist ein sehenswerter, neo-hispanischer Prunkbau aus der goldenen
Zeit der am. Eisenbahn-Barone (bekannt aus vielen alten und neuen Hollywoodfilmen;
nur 2 Beisp: "Rainman", "Naked Gun 9.5").
Hier kann man entweder den LA-Smog fluchtartig per Eisenbahn verlassen
oder mit Bussen einen Abenteuertrip in den Großstadtdschungel machen.
Ich empfehle aber nur Busse Nr 1 und 2 (Haltestelle ist 100m weiter an
der Ecke Chaves Ave/Alameda Str) die den oft besungenen und verfilmten
"Sunset Boulevard" 25 km lang bis zum Strand bei Pacific Palisades befahren,
wo zB auch Episoden der "Baywatch"-Serie gedreht wurde. Sehr schön.
Eine 7km kurze U-Bahnstrecke ("Red Line") fährt in Richtung Hollywood.
Ein Busbahnhof ("Transit Center") mit vielen Verbindungen ist hinter der
Union Station, dort ist auch der Eingang zum U-Bahntunnel der Red Line.
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zum Anfang!
Von Union Station (RB code LAUS oder LAX) fahren die Fernzüge
der staatl. Bahngesellschaft "Amtrak" in Richtung San Diego, Santa Barbara,
San Francisco (Oakland), Vancouver, Chicago, New York und Miami ab. Billiger
und moderner sind die Nahverkehrszüge der kommunalen "Metrolink",
die auch Fahrrad- und Rollstuhlfahrer ohne Aufschlag mitnehmen. Für
nur $9.50 kann man zB nach Oceanside
bei San Diego (Amtrak: $19.-) entfliehen, eine sehenswerte Strecke von
etwa 140 km, die letzten 60 km davon am Meer entlang. Der Bahnhof liegt
direkt an einem traumhaften Sandstrand, der besonders bei Surfern (= Wellenreitern
nach US-Definition, aber auch Windsurfern) beliebt ist. Der Yachthafen
mit Tiefseeangel- und Whalewatchingtrips ist bequem zu Fuß zu erreichen.
Es fahren leider nur je 3 Metrolink-Züge am Morgen und Abend dorthin.
Amtrak hat zZt ca 18 Abfahrten/tgl von LA nach San Diego über O'side.
Alle Züge halten auch in Anaheim, dem Standort von "Disneyland" (Dorthin
Anschluss mit Orange Bus Lines ($5.-) oder Orange
County Transit direkt vor dem Bahnhof auf dem Gelände des riesigen
"Anaheim Stadion".
Am Hbf Oceanside ("Transit Center") gibt es Anschlusszüge
("Coaster" und Amtrak) und -busse nach San Diego und alle die idyllischen
Strandorte davor (zB DelMar, LaJolla, Solana Beach, Encinitas, Carlsbad),
und die Drittweltgroßstadt Tijuana in Mexiko dahinter. Alles zum
Sparpreis: für etwa $3.50 (Tickets nur in Automaten mit Bargeld oder
Kreditkarte zu kaufen) kann man unterbrechen und umsteigen, sooft
man will (im BUS aber immer den Fahrer um einem "Transfer" = Umsteigeticket
bitten. Das gilt übrigens überall in USA). Lokalbusse der "NCTD"
kosten $1.35, Expressbusse von "Greyhound" $7.- für die gleichen Strecken.
Empfehle Bus Nr 301, der die 20km Küstenstraße nach San Diego
entlangfährt. Man darf auch hier Fahrrad oder Rollstuhl mitnehmen.
Einige einschlägige Infoquellen im Internet:
Oeffentlicher
Nahverkehr in Suedkalifornien mit Ia Suchmaschine
Quickrail (allgemeine,
etwas sparsame Info über Bahn- und Busverkehr in USA)
Amtrak, die staatl Eisenbahn der
USA sowie auch hier.
Amtrak-Fahrplan
nach San Diego
Metrolink, das
"S-Bahn"-Netz
um LA
MTA, Metro LA, Bus und U-Bahn, Streckenkarten,
Fahrplaene
San Diego, Nahverkehr
Orange County, Nahverkehr
"Union Station",
der Hbf von LA, mit allen Verbindungen.
Alle
Bahnfahrpläne und Streckenkarten für Süd-Kalifonrien
www.ExitGuide.com: Infos
über Betriebe, Quartiere und Anlagen an nordamerikanischen Autobahn-Ausfahrten
und -Rastplätzen.
Alternativer
Individualverkehr in USA/CND/Mex: Alternative Kfz-Miete, Leasing, Kauf
mit Rückkaufsoption (Deutsch).
-
Benzinpreise
-
Englische Sprachkurse
-
Getränke
-
Landtransport
-
Telefon
-
Verkehr
-
Verpflegung
-
Gratis-Verpflegung
-
Zigaretten, Genussgifte
-
Gratis Schlafen: Camping usw
-
Billig Übernachten
Telefon-Service
in USA, für die man keine Münzen braucht:
1-800-555-1212: Auskunft, alle Gratis-Fernnetze ("800" &
"888" "877", s u) Hinter 1(800) und 1(888) und 1(877) sind
Gratistelefon-Nummern, die nur innerhalb von USA (manche auch von CND und
Mex aus) funktionieren. Aus manchen Laendern kannman direkt in das Netz
von "ATT Direct" gehen und darüber eine 800/888-Nr erreichen. Fernauskunft
fragen. -- Eine am. Skurrilität sind die Nummern, die statt aus Ziffern
aus Namen und Worten bestehen, damit man sie sich leichter merken kann,
zB die Info-Zentrale einer beliebten Billighotelkette:
"1(800)4 MOTEL-6". Am. Telefonapparate haben jeder Zahl drei Buchstaben
zugeordnet, zB ABC fuer die Nr 1, DEF fuer Nr 2, usw.
1-800-292-0049 Deutsche Telekom (oft besetzt): R-Gespraeche (sog
"collect calls"), Telefonkartendienst nach BRD.
411: Auskunft, alle Ortsnetze
911: Notruf, fast überall
0: Kundendienst der US-Telefongesellschaft, live.
00: dto, Fernamt; Überseeanruf nach Mitteleuropa kostet ca 57cents/min
von Privattelefonen aus. Vom oeff. Fernsprecher (="payphone") ist
die Mindestgebühr aber ca $10.-. Günstigere telephone cards gibts
aber jetzt überall zu kaufen. (Achtung: die Tarife variieren stark!).
Auch Fernauskunft.
Ortsgespräche kosten 35 cents. Geld einwerfen, Nummer ohne
"Area
Code" (die dreistellige Orts-Vorwahl im Klammern) eintippen. Bitte warten...
Ferngespräche innerhalb USA/CND kosten bis zu $1.-/min während
der Geschäftsstunden, progressiv wesentlich billiger nach 17 h, 23 h und
vor 8 h. Man wählt immer erst eine 1, dann die Orts-Vorwahl und die 7-stellige
Nummer. Will man von einem Frl vom Amt bedient werden, waehlt man eine
0 (null) statt der 1 und wartet auf Anweisungen. Am günstigsten sind die Gebühren auch hier mit vorbezahlten Telefonkarten.
Auslandsgespräche sind nicht so teuer wie in Europa, zu bestimmten
Stunden noch billiger, es richtet sich nach Zielland und Ausgangsort des Gesprächs.
(ca 19 cents/min ist der billigste Trarif nach BRD von ATT
in Kalifornien, nach 15 h bis 7 h. Zeitunteschiede beachten!
Man kann die letzten zwei Gesprächsarten auch "COLLECT" abwickeln,
als "R"-Gespräch, d h der Empfänger zahlt. Einfach "OO" tippen und Anweisungen
oder Live-Operator ("Frl vom Amt") abwarten. In manchen Gegenden kann man
auch deutschsprachige Bedienung erbitten. Nur fragen "Do you have a German
speaking Operator?". Die deutsche Telekom erreicht man, kaum zu
glauben, für R-Gespräche gratis bei 1-800-292-0049.
Wer auf sein "Handy" (hier "Cellular Phone') nicht verzichten
will, kann komplette Pakete mit Telefongerät, und vorausbezahlten
100-200 Betriebsminuten kaufen (ab ca $50.- in speziellen Tel-Läden,
"7/11" Kiosken, Kaufhäusern, bei manchen Geldwechselstuben und "Check
Cashing" Services).
Faxe kann man sich überallhin schicken lassen, entweder
gratis oder gegen eine kleine Gebühr (ca $ 0.50 bis 2.-). Senden kann
man sie von vielen privaten "Private Fax" Stationen in Hotels, Flughafen,
Drug Stores, Bürodiensten usw, man zahlt satt, wenns ins Ausland geht,
aber nur $1.-bis 2.- am Ort.
E-mail ist schon etwas schwieriger. Am einfachsten gehts mit
einem Notebook-Computer und einem Konto bei Compuserve, AOL, MCI oder Prodigy,
die natürlich im ganzen Land (und auch im Ausland) kostenfreie Anschluss-Knoten
haben, außerdem 1-800-Nummern (s o). Das geht auch auf lau, denn alle
diese Firmen bieten Gratis-Probeangebote für den ersten Monat. 1-800-555
1212 anrufen und sich die Tel-Nummern dieser Firmen geben lassen. Oder
schon von zuhause aus via WWW anleiern. Alle diese Netze haben ihre eigene
Browser-Software. Netscape und Explorer funktionieren nicht. -- Achtung:
viele Hotels und Großbüros haben digitale Haustelefonnetze, die Eure
Modems verbraten werden. In kleineren Absteigen und Privatquartieren sind
noch analoge Telefone (noch ein Grund, billig zu übernachten!). -- Hast
du ein Internet-Konto, eine schnelle Modem (>28.6+), viel RAM, Mikrofon
und Audio in deinem Rechner? Dann kannste auch weltweit zum Ortstarif
telefonieren,
brauchst nur die richtige Software: "PGP Phone", "Internet Phone" u a.
Deine Gesprächspartner brauchen aber das exakt Gleiche.
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Stand: 1.März 2002. Alle Informationen ohne Gewähr
für die Richtigkeit.
Copyright 1998-2002 by: Jerry Holden. Weiterverbreitung
und Abdruck, auch auszugsweise, nur unverändert und mit dieser Quellenangabe
(Link) erlaubt:
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Mehr Info gratis bei: Touring
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