Rundreise Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah

9. Aug. bis 4. Sept. 2002
 

Bryce-Canyon NP in Utah

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Tipps und Tricks für USA-Reisende

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  • Benzinpreise
  • Englische und spanische Sprachkurse
  • Getränke
  • Landtransport
  • Telefon
  • Verkehr
  • Verpflegung
  • Gratis-Verpflegung
  • Zigaretten, Genussgifte
  • Gratis Schlafen: Camping usw
  • Billig Übernachten
  • Verpflegung:
    Lebensmittel sind in USA spürbar billiger (Wechselkurse) als in Europa, wenn man sorgfältig einkauft (in Supermärkten, nicht in 7/11-Läden oder Tankstellen). Es gibt dort auch fertig zubereitete warme Speisen, die man gleich vor Ort einnehmen kann (Tische & Stühle oft vorhanden).

    Gutes Brot ist jedoch schwer zu finden. Tipp: nicht nur deutsche Spezial-Lebensmittelläden haben gutes, deutsches Schwarz- und Graubrot, sondern auch jüdische, sogenannte "Delikatessen"-Läden. In Supermärkten findet man es auch schon öfter, aber leider meist nur mit Kümmel.

    Fresslokale aller Qualitätsstufen gibts auch überall am Straßenrand, man kennt ja die internationalen Ami-Ketten zu Genüge. Außerdem empfehle ich "Taco Bell" und andere mexikanisch inspirierten Ketten und Kleinbetriebe. Dort sind die Portionen besonders groß und der Geschmack nicht so industriell. Besonders Raucher und Kokser mit geschädigten Geschmackszellen mundet der scharf gewürzte Mexi-Mampf. 

    Hier einige aktuellen Lebensmitel-Preise:

    Tipp: Mittagessen (lunch) ist bei gleicher Menge und Qualität immer billiger als Abendessen (dinner) in Restaurants, besonders in Nähe von Bürozentren und Fabriken, die hier selten eigene Kantinen haben. Hier besonders China-, Pizza- und Mexiko-Restaurants. Den besten deal (= Preis) bekommt man aber meist beim Frühstück, dem berühmt-berüchtigten "American Breakfast", bei dem sich die Amis mit Eiern (eggs), Speck (bacon), Würstchen (sausage), Steak, Pfannkuchen (pancakes) mit Sirup, Toast, Marmelade (jelly), Bratkartoffeln (geraspelte "hashed browned potatoes", od , scheibchenweise, "American fries"), Obst (fruit) usw. vollstopfen, als wenn sie zu einen Gewaltritt durch die Prärie aufbrächen.

    Selbstbedienungs-Buffets (= "All You Can Eat", "Buffets") gibts auch, lohnen sich aber nur für Vielfraße, denn unter ca $6.- läuft da nichts. Häufige Ausnahmen bestätigen aber die Regel: ich habe auch schon sehr gute Frühstücks- und Lunchbuffets ab ca $4.- genossen. -- Tip: Spielcasinos in Nevada und auf Indinerreservaten haben die besten & billigsten Buffets, ab ca $2.50!

    Unvergessen: Mittagsbuffet mit 10 div. Pizza- und Pastaspezialitäten, Salat und Suppe bei "Mr Gatti's Pizza" in Florida für $3.75 (Kette, überall an der US-Ostküste).
    1 kl Hamburger bei allen Ketten: ab 29 cents
    Kl. Portion Pommes Frittes ("French Fries"): ab 35 cents
    Brathuhn (Chicken): ab ca $1.-
    Salat-Bar (unbegrenzt): ab ca $1.50
    Gr amerik Frühstück bei "Denny's": ab $2.99 (inkl. Eier mit Speck oder Wurst, pancakes, Bratkartoffeln, Toast, Kaffee). Auch die Kette "International House of Pancakes", kurz IHOP, eine Tochter von Wienerwald, ist eine gute Frühstücksadresse.
    Kl. Lunch-Pizza (nur mittags bei "N.Y. Pizza"): ab $1.90

    Gr Pizza für 2-3 Personen, bei "Dominos", "Pizza Hut", "Papa Joe", "Mr Gatti" usw: ab ca $7.50

    Komplettes Chinamenü inkl Suppe, Frühlingsrolle, Hauptgang, Tee, in gutem Lokal: ab ca $3.50

    In Supermärkten (tägl bis mindestens 22 Uhr offen, oft 24 Std geöffnet):

    Brot: ab ca $1.-/lb (= 457 Gr)

    (deutsche Brötchen gibts selten, dafür aber gute Croissants, "Muffins", und "Bagels")

    Kartoffeln: ca 35-50 cents/lb (Empfehle die Sorte "Yukon Gold", wird auch bei den Clintons im White Hs serviert)

    Bananen: ca 30-50 cents/lb je nach Saison

    Haferflocken ("Rolled Oats"), kernig ("old fashioned") oder zart ("quick"): ca $3/kg

    Corn Flakes: ca $1.50/lb

    Milch: 50 cent/Ltr

    Yoghurt: kl Becher 35 cents, 1 Ltr: $2.-

    Am. Eiscreme und Eisyoghurt (empfehlenswert): 1 Ltr ab ca $2.-

    Rinderhackfleisch (= "ground beef", "Hamburger"): ca $1.-/lb (Achtung: Hormopne und Antibiotica, nicht zu reden von "mad cow")

    Steak: ab ca $2.-/lb

    Brathuhn (chicken), ganz: ca $0.40/lb

    Kl Dose Thunfisch: $1.-

    Käse: Importware aus Europa teuer und oft alt, am. Ware nur bedingt empfehlenswert, Ausnahme: "cottage cheese" (Quark), ca $1.50/lb.

    Vegetarisch: Div. Gefrorene Gemüsemischungen mit Nudeln oder Reis: 1.50/lb, fertig zum Aufwärmen im Kochbeutel oder Mikrowellenherd.

    Frischobst und -gemüse je nach Saison, aber ca 15-20% billiger als in BRD.

    Bohnenkaffee, schw Tee:: ca $8.-/lb (in Beuteln oder als Instantpulver etwa 3x teuerer)

    Preise ca 30-50% höher im 7/11 Schnellbedienungs = convenience stores oder makrobiotischem (= organic food) Laden (Ketten: "Trader Joe", "Barney's", "Henry's" ca)

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    Getränke:

    Eiswasser gibts überall gratis und meist automatisch. Manchmal muss man darum bitten, wird aber im Gegensatz zu BRD-Lokalen nicht schief angesehen oder gar rausgeschmissen (mir passiert in Düsseldorf). Man kann es überall beruhigt trinken, denn es wird sehr streng überwacht, ist aber meist chloriert. Bessere Lokale haben Kohlefilter oder Osmoseanlagen für Trinkwasser und Eiswürfel.

    Sogar in Flughäfen auf Bahnhäfen und in allen öffentlichen Gebäuden, Rastplätzen usw wird gratis gekühltes und oft auch gefiltertes Wasser in "drinking fountains" (= Trinkbrunnen) ausgeschenkt. Es muss also niemand verdursten.

    Mineralwasser ist viel teuerer als in Europa (oft von dort importiert). Lohnt nicht. Ersatz: "Club Soda", "Selters" (ca $0.75/Ltr). Besser: Sportdrinks wie zB "Gatorade", die man auch als Pulver, und deshalb viel billiger, kaufen kann. Ideal für die Durststrecken durch die Wüstengebiete des US-Südwestens (CA,AZ,NV,TX,NM,UT).

    Softdrinks (= Cola, Limonade) werden gerne mit viel zu viel Eis serviert, denn da freut sich der Profitgeier. Aber man bittet einfach: "No Ice, please" oder "Easy on the Ice" (wenig Eis) und bekommt den vollen Wert des Getränks.

    Kaffee und Tee sind wesentlich billiger hier, ab ca 25 cents/Tasse, oft auch gratis. In Spezial-Kaffeehäusern kostet aber zB ein Espresso-Latte richtig Geld, ca $2-3.-. Eingefleischte Teetrinker wie ich bringen ihre eigenen Teebeutel mit und bitten nur um heißes Wasser (gratis).

    Viele Lokale berechnen nur den Preis für die erste Portion der div. Getränke. Nachfüllen ist dann kostenlos.

    Alkoholika:

    In Supermarkets kostet ein Sechserpack (= "sixpack") Bier ab ca $3.- (Deutsche Marken ca das Doppelte). Trinkbarer kalifornischer Wein ab ca $3.-/Ltr (empfehlenswert: alle "California Burgundy"). Vodka, Whiskey, Brandy, Hausmarke: ca $5/Ltr. Man kann seinen Blutalk-Spiegel also sehr preisgünstig aufrechterhalten. In der Kneipe kostet die Flasche/Dose Bier normalerweise ca $3.-, und das ohne "Bedienung"! Mindestalter für Alkoholkauf ist 21 J: wer jünger als 30 aussieht, wird streng nach Ausweis gefragt.

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    Zigaretten, andere Genussgifte:

    20 St Markenware: je nach Staat ca $1-3.-. Mindestalter 18 J.

    Illegale Genussgifte werden sehr freizügig schwarz gehandelt. Vorsicht: Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist hier verboten. Viele der vermeindlichen "Pusher" an den Straßenecken sind getarnte Bullen auf "Schwerstverbrecherjagd".

    Das gleiche gilt übrigens für den Straßenstrich. Jedwede Prostitution ist hier verboten. EntsorgerInnen und FreierInnnen machen sich strafbar. Dazu auch noch: "Unzucht mit Minderjährigen" gilt für bis zu 18-jähriges "jail bait" (= Knastkoeder). 

    Gratis-Verpflegung:

    Kaum zu glauben, aber wahr: die großzügigen Ami-Wohlfahrtsvereine (zB die Heilsarmee = "Salvation Army" uvam) servieren überall gute Hausmannskost zum Nulltarif in sog "Soup Kitchens". Bedürftigkeit braucht nicht nachgewiesen zu werden. Man findet diese meist in den Stadtzentren der Cities aber auch in Kleinstädten und Landgebieten. Man braucht zur Mittagszeit nur den abgewrackten, kaputten Typen ("homeless people") zu folgen. Keine Angst, die sind harmlos. Richtige Gangster wohnen in Villen, tragen Armani-Anzüge, fahren Rolli und Mercedes, und speisen in feudalen Lokalen.

    Info: im "Yellow Pages" (Branchen-Telefonbuch) unter "Charities", "Community Services", "Churches". Viele Kirchen locken am Sonntag die Gläubigen mit Gratismahlzeiten.

    Food Banks verteilen kostenlos Fressalien zum Selberkochen.

    Mundraub wird in USA wie gemeiner Diebstahl bestraft. Habe in Florida selber gesehen, wie VerkaeuferInnen ein erwischtes armes Schwein verpruegelten (Beute: 2 Broetchen). Dann lieber:

    Dumpster-Diving ("Muellcontainer-Tauchen"): Hinter Fresslokalen und Supermarkets wird sehr viel Essbares, auch hygienisch Verpacktes (nur weil's Datum abgelaufen ist) auf den Müll geworfen. 25% der amerik. Lebensmittel verkommen so. Also: zugreifen! 

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    Kleidung/Sportgeräte:

    In diesem Zusammenhang auch erwähnenswert: die gleichen privaten Wohlfahrtsorganisationen betreiben auch sogenannte "Thrift Shops", das sind Trödelläden, in denen sie ihre Sachspenden verhökern. Stehen unter diesem Suchbegriff in den "Yellow Pages" (Branchen-Telefonbuch).

    Oft sind diese Sachen neuwertig oder neu, denn reiche Amis und Firmen bekommen unglaublich gute Steuervergünstigungen dafür. Immer aber beste Qualität, denn abgetragene Lumpen werden sofort recycled oder in die Dritte Welt exportiert.

    Typische Preise in "Goodwill Industries"-Filialen:

    Jeans, Levi's 501: $7-10.-; andere $4.-

    Hosen & Shorts, Damenröcke: $4.-

    Sakkos, Sportjacken, Damenkleider: $4.50

    Mäntel: $10.-

    Lederjacken und -mäntel: $15-25.-, auch Bikerkluft!

    Badeanzüge: $3.50

    Sportkleidung, zB Tauchanzug,  (wetsuit); Skijumper: $10.-

    Sportgeräte, zB brauchbare Skis und snowboards, Golfschläger, mountain bikes, Surfbretter: ca $25-50.-,

    Tennisschläger, Schwimmflossen: $5-10.-

    Also leicht gepackt abfliegen!

    Englische Sprachkurse: Gratis!

    Man kann in USA guten englischen Sprachunterricht auch "auf lau" bekommen. Fast alle Community Colleges (Volkshochschulen) haben Abendkurse "English as Second Language" für Anfänger und Fortgeschrittene (Einwanderer aus allen Ländern, aber auch Touristen, AuPairs, Austauschstudenten usw). Nach Papieren wird nicht gefragt, Name und Geb-Datum genügt. Oft wird eine kurze Aufnahmeprüfung zwecks Einstufung in die div. Klassen gemacht.) Auskunft im Telefonbuch unter "Schools", z B www.miracosta.cc.ca.us

    Zum Beispiel in San Diego County geht das an fünf Standorten zb. bei  jeden Wochenabend ab 19 h, gratis, und man kann jederzeit anfangen.

    Abschluß: die begehrte TOEFL Prüfung.

    Wer lieber $$$ zahlt und 1. Klasse lernt nimmt Privatunterricht bei einer Homestay-Sprachschule wie z B "Eurolingua"
    oder bei "University Language Programs". Intensiver Privatuntericht "one-on-one, full immersion" 

    Tagsüber kannste auf dem Schulgelände Tennis spielen (kostenlos), am Strand (1 km) in der Sonne liegen (auch FKK), schwimmen, tauchen, surfen, joggen, radfahren usw.

    Wohnen: Privatzimmer/Jugendherberge ab ca $100/Wo, Motel/Hotel ab ca $55.-/DoZi.
    Ferien-/Semesterwohnungen für 1-5 Personen ab ca $350/Woche.

    Camping und Gratis Übernachten

    Motels, Hotels, Hostels (Jugendherbergen) darüber gibt's Info satt woanders. Wer der Natur näherkommen oder Geld sparen will schläft im Zelt, hinten im Kombiwagen oder im Van/Motorhome/Camper/RV.

    Campingplätze gibt es in USA zu zig-Tausenden, zu viele um sie hier zu listen. Allein in und um Las Vegas zB etwa 30.

    In den USA hat jede AAA-Autoclub-Filiale Karten und Info-Bücher für die diversen US-Staaten. Alle ADAC-, AvD, ACS-, RAC-,·TMC- und andere ausländische FIA-Autoclubmitglieder bekommen diese Infomaterialien gratis. Erbittet "Maps, Camping- and Tourbooks".

    Preise für Campingplätze sind sehr unterschiedlich, je nach Lage und Komfort, von gratis bis etwa $30.-/Nacht, Im Schnitt etwa $15.-/Nacht. Die State Parks von Kalifornien nehmen nur $12, sind dafuer aber in der Hochsaison meist voll.

    "Wildes" Camping ist auf Bundesländereien überall erlaubt und gratis (z.B. in den National Forests, auf National Seashores, BLM-Land), außer in den definierten Nationalparks und Naturschutzgebieten.

    Man kann sein RV oder Auto überall auf öffentlichem Grund, wo Parken nicht ausdrücklich verboten ist, abstellen und darin hausen und knacken (Nicht vergessen: "Wer schläft, sündigt nicht"). In vielen Staaten/Orten aber nicht länger als 78 Std. (= 3 Tage, danach fährt man einfach 50 Meter weiter). Es gibt überall in USA, Kanada und Mexiko herrliche Strand-, Wüsten- und Gebirgslagen, wo man legal "wild" campieren darf. Aber Achtung: Wetterumschwünge, Lawinen, Erdrutsche, Ueberschwemmungen ("flash floods" nach Regen in den Wüsten), Sturmfluten, Blitzschlag, Tornadoes aber auch auch gemeiner Straßenraubmord haben schon manchem Camper das Leben gekostet.

    An Autobahnraststellen, die übrigens meistens sehr gut ausgestattet sind, gilt oft: Maximum 8 Std.

    Truck stops, also LKW-Tankstellen mit allem Komfort, haben riesige Parkplätze, wo sich die Trucker ausruhen. Dort kann man auch über Nacht stehen. Es ist aber natürlich sehr laut dort, aber interessant.

    Supermarkets und Kaufhäuser (wie Von's, Safeway, Wynn-Dixie, A&P, K-mart, Walmart usw) am Rand der Interstate-Autobahnen sind oft 24 Std offen und haben nichts dagegen, wenn die Kunden die Nacht auf ihren Parkplätzen verbringen. Walmart bietet sogar Staßenkarten an, wo Filialen mit speziellen RV-Parkplaetzen besonders gekennzeichnet sind. Spielkasinos in Nevada und anderwo locken mit ähnlichen Angeboten die Zocker an,  besonders auf Indianerreservaten.

    Ganz freche Camper parken sogar "schwarz" bei Motels und benutzen deren Swimming Pool. Auch das wird toleriert, wenn man sauber, ruhig und im Motel-Restaurant spendabel ist.

    Hier ein beliebter Schnorrer-Trick: Man parkt bei einem großen, offen ausgelegten Motel (z.B. Motel 6, Travelodge, Holiday Inn), pennt die Nacht im Fahrzeug, steht aber sehr früh auf. Wenn im Morgengrauen die Trucker und Handlungsreisenden ihre Motelzimmer verlassen, bittet man sie um die Schlüssel und knackt und badet dann in Hotelluxus, bis zur check out time (12/14/15 Uhr).

    Zum Thema Sheriffs: Land-/Stadtstreicherei ist auch in USA verboten. "Vagrant" (Landstreicher) ist, wer keinen Wohnsitz am Ort hat und sich mit weniger als $5.- in der Tasche erwischen läßt.

    Viel Info über Camping usw ist im WWW zu finden. Suchbegriffe: national+parks, state+parks, camp+grounds, AAA, Autoclub, California, Nevada, Arizona usw.

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    Billig Übernachten

    Endlich in Amerika gelandet, sollte man/frau sich erst mal richtig ausschlafen. Dann sieht die Welt ganz anders aus, Reisestress  und Kulturschock verfliegen. Am Airport LAX zB gibt es viele Motels und Hotels in allen Preislagen. Alle bieten Gratis-Minibusse an, die euch auf Anruf direkt vor dem Terminal abholen kommen. Eine große Infotafel mit Gratistelefonverbindungen ist gleich im Intl. Terminal, Untergeschoss, gegenüber dem Ausgang der Zollhalle. -- Die z Zt billigsten und keineswegs schlechtesten Hotels in Flughafennähe sind: Airport ParkView Hotel, 3900 West Century Bvd: US$28/Na/DoZi, Tel:+1+310+677 6900; Royal Century Hotel, 4330 W Century Bvd: US$34.-/Na/DoZi, Tel: ++1310-673-2400  und L A Adventurer Suites, wo es für nur US$35.-, Tel: ++1+310+419 0999 eine 2-Zi-Kleinwohnung ("suite") gibt, ink kl Frühstück, Nachmittags-Tee, Sektparty, Gratisbus zum Strand und zu div Konsumtempeln, beheizter Swimmingpool usw, usw. Für diese sationellen "deals" (=Angebote) braucht man aber die Coupons aus dem "Traveler Discount Guide", den es gratis in vielen Touristenfallen gibt und den man auch auf dem WWW einsehen kann unter: www.ExitGuide.com

    Nordamerikanische Hotels und Motels sind vergleichsweise billiger und besser als in Europa und Asien. Gute, saubere Bleiben am Strassenrand nehmen selten mehr als US$25-55.-/Nacht für ein großes Doppelzimmer, wo evtl sogar vier Leute für einen Preis bequem unterkommen.  "Motel 6",  "EconoLodge", "Red Roof Inn", "Sleep Cheap" sind nur drei Namen von bekannten Billig-Ketten. Oft sind alle vier Ketten und mehr an einer belebten Autobahnausfahrt vertreten und machen Preiskampf.. "Big Name" Hotels (Mariott, Hilton, Ramada, Hyatt, Holiday Inn usw) in Stadtmitte und Flughafennähe, nehmen das Doppelte bis Fünffache für gleiche Qualität. -- Besonders billig sind Casino-Hotels/Motels in Nevada und auf Indianerreservaten (= Indian reservations), wo das Glücksspiel dicke $$$ reinbringt, und billige Zimmerpreise das bewährteste Lockmittel sind. -- Hostels  (=Jugendherbergen)  sind in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossen, weil auch sehr profitabel. Das Rezept für pfiffige Hoteliers mit alten,  unrentablen, oft recht abgewohnten Häusern: man nehme ein Doppelzimmer, das bisher ca $35.- einbrachte und belege es mit 4-6 nicht gemeinsam reisenden Leuten, denen man $15/pro Person abnimmt. Macht $25 bis $50 Mehrgewinn! Aber nach der gut-kapitalistischen Devise: "Everybody should benefit " (Alle sollen nutzniessen) schlafen so Traveler billiger und unter Gleichgesinnten, statt im konventionellen Hotel/Motel mit "geeks" (etwa= "verklemmten Spiessern") und Konsumtouristen. Zur Zeit exisitieren ca 350 privatwirschaftliche Hostels in USA und Kanada und ca. 200 mit öffenlichen Mitteln  gesponsorte, siehe www.hostels.com.  Man/Frau suche auch selber in den search engines wie Yahoo oder Alta Vista usw. mit dem Suchwort "Hosteling"  oder  "Youth+Hostel"..

    Privat wohnen: Fremdenzimmer als "room mate" in einer Wohngemeinschaft ab ca $100/Wo, oder $15/acht, in
    Ferien-/Semesterwohnungen mit 1 Schlafzimmer, Wohnzimmer,  Küche, Bad oder ab ca $350/Woche.

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    Treibstoffpreise: Sprit ist  immer noch billig, trotz derzeitigem Dollarkurs. Wir haben aber hier in USA eine sehr freie Marktwirtschaft und Preise variieren stark, je nach Saison, Marke, Lage der Tankstelle usw:

    Bleifreies Normalbenzin , "Regular Unleaded Gas(oline)", ca 87 Oktan) und Diesel kostet nur ca US$1.30-1.90 pro Gallone (3.8 Ltr), also läppische 40-50 cent/Ltr ungefähr!

    Bleihaltiges Benzin gibts nicht mehr, man bekommt aber für alte Kfz, Bootsmotoren usw in allen "auto parts store" sogenanntes "Lead Substitute" (Bleiersatz) für ca $0.50 pro Tank-Dosis.

    Treibstoffverbrauch eines großen Pkw ist etwa 15-25 Meilen (1,62km)  pro Gallone (3,8 Ltr), wie wir hier rechnen. Vans, Pick-Ups und RVs entsprechend mehr (7-13 Mi/Gal). Marken-Motoröl kostet $1-2.-/Ltr (Quart)

    Nach den Sommerferien sinken gewöhnlich die Preise im Sept etwas.

    Lese dazu auch die einschlägige deutschsprachige Info.

    US-Verkehr

    Nicht vergessen: Jeder der 50 US-Bundesstaaten hat eigene Verkehrsgesetze. Der heimatliche Führerschein gilt tatsächlich überall in USA. Aber man sollte sich vor Abreise eine Uebersetzung desselben gratis bei der nächsten Autoclub-Filiale beschaffen. In der BRD gibt's den Internationalen nur bei dem Straßenverkehrsamt, wo dein originaler FüSch hergekommen ist, und kostet ca Eur 65.-. Inzwischen gibts den Internationalen F'schein in USA gegen Vorlage des heimischen auch bei kommerziellen Agenturen für ca $18.-.

    Es ist sehr einfach und billig, in den USA einen amerikanischen Führerschein zu machen. Mindestalter ist 16 Jahre, nicht 18. In Begleitung von 1 erwachsenen (25+) FüSch-Besitzer darf jede(r) ab 15 fahren, aber nur bei Tage.

    US-Verkehrsregeln sind durchaus logisch und basieren auf Sicherheit und Fairness. Beispiel: An unbeschilderten Kreuzungen, oder wo alle ein Stoppschild haben ("4-Way Stop"), gilt nicht etwa rechts vor links, sondern "wer zuerst kommt, fährt zuerst". - Geschwindigkeiten sind auf 65-75 Meilen/Std (ca 115-130 km/h) auf den Autobahnen begrenzt, 55 MpH (88 km/h) auf Landstrassen (außer in Montana und Nevada). Alle fahren ca 10-15 MpH schneller, aber Radarfallen und Flugzeugkontrollen sind häufig, weil eine prima Geldquelle für die Gemeinden (Strafe: $10-15/mile). Wer nicht genug Dollars hat, wird kurz und bündig eingelocht, auch Touristen. Aber nicht verzagen: gibt man sich untertänig und reumütig, drücken die Sheriffs auch mal ein Auge zu.

    Handbücher mit Verkehrsregeln gibts gratis bei allen Filialen des DMV (Department of Motor Vehicles) der div US-Staaten. Man/frau fährt normalerweise DEFENSIV und rücksichtsvoll, nicht so agressiv wie in Europa, wo zu viele FahrerInnen sich als Kampfsportler zu fühlen scheinen. Ergebnis: Unsere Unfallzahlen sind nur etwa halb so hoch wie zB in der BRD.

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    Landtransport:

    In Los Angeles gelandet: Wie komme ich weiter?

    Am besten: erst mal richtig ausschlafen. Dann sieht die Welt ganz anders aus und der Kulturschock verfliegt. Am Airport LAX gibt es viele Motels und Hotels in allen Preislagen. Alle bieten Gratis-Minibusse an, die euch auf Anruf direkt vor dem Terminal abholen kommen. Eine grosse Infotafel mit Gratistelefonverbindungen ist gleich im International Terminal ("Tom Bradley Intl Term"), Untergeschoss, gegenüber dem Ausgang der Zollhalle. -- Die z Zt billigsten und keineswegs schlechtesten Hotels in Flughafennähe sind: Airport ParkView Hotel, 3900 West Century Bvd: US$38/Na/DoZi, Tel:+1+310+677 6900; Royal Century Hotel, 4330 W Century Bvd: US$44.-/Na/DoZi, Tel: ++1310-673-2400  und L A Adventurer Suites, wo es fuer nur US$55.-, Tel: ++1+310+419 0999 eine 2-Zi-Kleinwohnung ("suite") gibt, ink kl Fruehstück, Nachmittags-Tea, Sektparty, Gratisbus zum Strand und zu div Konsumtempeln, beheiztem Swimmingpool usw, usw. Für diese sensationellen"deals" (=Angebote) braucht man aber die Coupons aus dem "Traveler Discount Guide", den es gratis in vielen Touristenfallen gibt und den man auch auf dem WWW einsehen kann unter: www.ExitGuide.com

    In USA sind öffentliche Verkehrsmittel Mangelware, besonders aber in Los Angeles, CA (= "LAX" im RB-Code). - Der B-52 song: "Nobody Walks in LA!" stimmt wirklich!. Auch Info über das spärliche Netz ist schwer zu finden. Es gibt keine dicken Kursbücher wie zuhause. Selbst an den Haltestellen sucht man vergeblich nach Fahrplänen. Aber alle Verkehrsnetze haben Telefon-Info: Auskunft anrufen: 1-800-555-1212, und fragen. Im WWW gibts auch nützliche Info.

    Im LAX-Ankunfts-Terminal ist ein Auskunftsstand der "Travelers' Aid Society" (= Bahnhofsmission), wie in allen US-Airports, mit gutmeinenden, aber meist ahnungslosen Amateuren besetzt. Vor der Halle ist ein elektronischer Kiosk und ein Auskunftsschalter: "Ground Transport". Beide auch recht nutzlos, weil Werbemittel fuer private, d h teuere Taxi- und Busfirmen.

    Hier ein paar konkrete Tipps:

    Konsumtouristen und Geschäftsreisende nehmen sich Mietwagen (zZt ab etwa US$60/Tag in LA den Multis, billiger alternativ) aber Individualreisende, und besonders junge Leute unter 25J, können, wollen oder dürfen das nicht, es sei denn, mit Oldies. Wer genug Dollars hat, nimmt sich ein Taxi, sollte aber wissen, dass unter $15.-/Fahrt nichts läuft, auch mit Sammeltaxis (sog "Shuttle-Vans"). Wer in ein Hotel gehen will, checke die große Infotafel mit Gratistelefonen direkt in Ankunftsterminal: alle Hotels in Flughafennähe haben Privatbusse und holen einen innerhalb von Minuten ab, auch mitten in der Nacht. Dieser Service muss aber honoriert werden: Die billigsten Bleiben nahe bei LAX kosten ab ca $55/DoZi ("Quality Inn" und "Motel 6", Century Bvd at I-405), ohne Frühstück versteht sich. Weiter weg findet man leicht Motels und Absteigen ab etwa $35.-/DoZi, alle sauber, aber selten ärmlich, da passt das LA-Gesundheitsamt und die Konkurrenz schon auf.

    LA ist etwa 150 km lang und 80 km breit und nicht besonders attraktiv. Ambiente: "urban sprawl" = wuchernde Großstadt. Die wenigen Sehenswürdigkeiten sind weit verstreut. Wie kommt man hin?

    Hier ein bewährtes Rezept: Von der Verkehrsinsel vor dem Ankunftsterminal nimmt man den Gratis-Bus namens "LAX-Shuttle C" zum Parking Lot C (Parkplatz C). Dort ist der Busbahnhof der städtischen Verkehrsbetriebe von LA und der umliegenden suburbs (= Vororte, zB Santa Monica, Venice, Torrance, Culver City), mit regelmäßigen, aber mäßigen Abfahrten (etwa alle 15-30 min, am Wochenende seltener, nach 23.20 nix mehr) in alle Richtungen. Fahrpläne hängen aus, sind aber recht schwer zu entziffern. Das Personal weiß selten Bescheid. Man kann auch anrufen, die Tel-Nummern. sind angeschlagen. Fahrscheine gibt es nicht, man darf einfach sein abgezähltes Geld in eine Box im Bus einwerfen ($1.- bis 2.- je nach Ziel). Also Eindollarscheine und Münzen vorher beschaffen. Wechselgeld gibt's nicht, denn man traut weder den Fahrgästen noch den Fahrern. Fahrtdauer ins Zentrum: ca 75 min.

    Die zwei wichtigsten Buslinien sind Nr 42 und 439 (Express), beide fahren zum Hauptbahnhof im Stadtzentrum (= "Union Station" in "Downtown").

    (Wer zum Terminal der Greyhound-Fernbusse will, steigt an der "7th Street" in den Stadtbus Nr 60 um, der ihn in den Slum im Dunstkreis dieses Busbahnhofs bringt. Fernbusreisen ist in USA nicht besonders beliebt, gilt in machen Kreisen sogar als asozial.)

    Es gibt in LA auch ein dürftiges S-Bahn-Netz mit dem man vom Airport ins Zentrum gelangen kann: Vor dem Terminal halten an entsprechend markierten Stellen (Achtung: die dreieckigen Haltestellenschilder sind gut versteckt) alle 10-15 min von 7-21h "LAX-Shuttle G"- Busse, die zum S-Bahnhof "Aviation Bvd" (2km) fahren, wo die "Green Line" hält (keine Linien-Nr, nur ein farbiger Strich auf den Waggons. Farbenblinde, die nicht Englisch oder Spanisch lesen können, sind aufgeschmissen). In Richtung "Redondo Beach" kommt man an einen recht netten Strandvorort mit "Baywatch"-Ambiente, einigen billigen Motels (ab ca $45.-/Nacht) entlang der Pacific Coast Highway und einem kleinen Fischerei- und Yachthafen ("King Harbor") mit haeufigen Abfahrten zum Tiefseeangeln, Whalewatching und nach Catalina Island. Nimmt man die Gegenrichtung, kann man entweder
    1) an der Haltestelle "Imperial/Wilmington" in die "Blue Line" Richtung "Westlake" (nördlich) umsteigen und dort in die "Red Line" zum Hbf "Union Station". Oder:
    2) Die "Green Line" zur Endsstation "Norwalk" durchfahren, von wo ein Bus (Nr 4: "Metrolingk Shuttle") einen zum Bahnhof Norwalk der "Metrolink"-Nahverkehszüge nach Orange County und Oceanside, San Diego City (s u), bzw zum Hbf Union Station und weiter ins umliegende Inland bringt. Die moderne, luxuriös ausgestatteten Doppeldecker-Pendlerzüge der Metrolink fahren aber nur morgens und abends. Doppelt so teuere Amtrak-Fernzüge halten in Fullerton, wohin die Anfahrt via Green Line und Stadtbus kompliziert werden kann, siehe MTA-Info.

    Alle S-Bahnen und Nahverkehrszüge sind relativ neu und deshalb (noch) sauber, komfortabel und klimatisiert, was man von den LA-Stadtbussen nicht behaupten kann. Die Fahrt LAX-Hbf dauert etwa 90-100 Minuten. Der Tiefpunkt ist die Wartezeit auf der Hochbahnstation "Imperial/Wilmington" auf dem Mittelsteifen der Stadtautobahn I-105, mitten im Getöse und Dunst der 12 Spuren von Massenautoverkehr. Gasmaske und Ohrenschützer empfohlen. Trotzdem ziehe ich die S-Bahn-Irrfahrt den zwei direkten Busslinen 42+439 oben vor. Der Fahrpreis ist der Gleiche: $1.35. Tickets gibts nur in Automaten, also abgezähltes Geld in Scheinen und Münzen mitbringen. Rollstühle und Fahrräder werden auch befördert, letztere aber nur mit Extraticket. Es wird aber sehr selten kontrolliert denn Personal ist teuer. Ich habe dort noch nie einen Kontrolleur oder Bahnbullen gesehen. Deshalb auch: Achtung, Taschendiebe!

    Stichwort "Handicapped" (behindert): Alle S-Bahn- und Metrolink-Züge, Bahnhöfe, Flughäfen und deren Zubringerbusse in Kalifornien sind für Rollstuhlfahrer gut zugänglich (Rampen, Fahrstühle) wie die meisten öffentlichen und privaten Gebäude und Einrichtungen in USA. Wenn's anders wäre, würden das zB die zahlreichen militanten Vietnamveteranen und deren Sympathisanten sehr übel nehmen. Stadtbusse und Fernzüge haben aber nur gelegentlich Rollstuhlzugang, sind dann mit entsprechenden Symbolen gekennzeichnet. In San Diego North County nehmen alle Busse und Bahnen Fahrräder mit. An Greyhound-Fernbussen gibts unseres Wissens keine besonderen Einrichtungen für Behinderte.

    Der Hbf "Union Station" ist ein sehenswerter, neo-hispanischer Prunkbau aus der goldenen Zeit der am. Eisenbahn-Barone (bekannt aus vielen alten und neuen Hollywoodfilmen; nur 2 Beisp: "Rainman", "Naked Gun 9.5").

    Hier kann man entweder den LA-Smog fluchtartig per Eisenbahn verlassen oder mit Bussen einen Abenteuertrip in den Großstadtdschungel machen. Ich empfehle aber nur Busse Nr 1 und 2 (Haltestelle ist 100m weiter an der Ecke Chaves Ave/Alameda Str) die den oft besungenen und verfilmten "Sunset Boulevard" 25 km lang bis zum Strand bei Pacific Palisades befahren, wo zB auch Episoden der  "Baywatch"-Serie gedreht wurde. Sehr schön. Eine 7km kurze U-Bahnstrecke ("Red Line") fährt in Richtung Hollywood. Ein Busbahnhof ("Transit Center") mit vielen Verbindungen ist hinter der Union Station, dort ist auch der Eingang zum U-Bahntunnel der Red Line. 

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    Von Union Station (RB code LAUS oder LAX) fahren die Fernzüge der staatl.  Bahngesellschaft "Amtrak" in Richtung San Diego, Santa Barbara, San Francisco (Oakland), Vancouver, Chicago, New York und Miami ab. Billiger und moderner sind die Nahverkehrszüge der kommunalen "Metrolink", die auch Fahrrad- und Rollstuhlfahrer ohne Aufschlag mitnehmen. Für nur $9.50 kann man zB nach Oceanside bei San Diego (Amtrak: $19.-) entfliehen, eine sehenswerte Strecke von etwa 140 km, die letzten 60 km davon am Meer entlang. Der Bahnhof liegt direkt an einem traumhaften Sandstrand, der besonders bei Surfern (= Wellenreitern nach US-Definition, aber auch Windsurfern) beliebt ist. Der Yachthafen mit Tiefseeangel- und Whalewatchingtrips ist bequem zu Fuß zu erreichen. Es fahren leider nur je 3 Metrolink-Züge am Morgen und Abend dorthin. Amtrak hat zZt ca 18 Abfahrten/tgl von LA nach San Diego über O'side. Alle Züge halten auch in Anaheim, dem Standort von "Disneyland" (Dorthin Anschluss mit Orange  Bus Lines ($5.-) oder Orange County Transit direkt vor dem Bahnhof auf dem Gelände des riesigen "Anaheim Stadion".

    Am Hbf Oceanside ("Transit Center") gibt es Anschlusszüge ("Coaster" und Amtrak) und -busse nach San Diego und alle die idyllischen Strandorte davor (zB DelMar, LaJolla, Solana Beach, Encinitas, Carlsbad), und die Drittweltgroßstadt Tijuana in Mexiko dahinter. Alles zum Sparpreis: für etwa $3.50 (Tickets nur in Automaten mit Bargeld oder Kreditkarte zu kaufen) kann man  unterbrechen und umsteigen, sooft man will (im BUS  aber immer den Fahrer um einem "Transfer" = Umsteigeticket bitten. Das gilt übrigens überall in USA). Lokalbusse der "NCTD" kosten $1.35, Expressbusse von "Greyhound" $7.- für die gleichen Strecken. Empfehle Bus Nr 301, der die 20km Küstenstraße nach San Diego entlangfährt. Man darf auch hier Fahrrad oder Rollstuhl mitnehmen.

    Einige einschlägige Infoquellen im Internet:

    Oeffentlicher Nahverkehr in Suedkalifornien mit Ia Suchmaschine
    Quickrail (allgemeine, etwas sparsame Info über Bahn- und Busverkehr in USA)
    Amtrak, die staatl Eisenbahn der USA sowie auch hier.
    Amtrak-Fahrplan nach San Diego
    Metrolink, das "S-Bahn"-Netz um LA
    MTA, Metro LA, Bus und U-Bahn, Streckenkarten, Fahrplaene
    San Diego, Nahverkehr
    Orange County, Nahverkehr
    "Union Station", der Hbf von LA, mit allen Verbindungen.
    Alle Bahnfahrpläne und Streckenkarten für Süd-Kalifonrien
    www.ExitGuide.com:  Infos über Betriebe, Quartiere und Anlagen an nordamerikanischen Autobahn-Ausfahrten und -Rastplätzen.
    Alternativer Individualverkehr in USA/CND/Mex: Alternative Kfz-Miete, Leasing, Kauf mit Rückkaufsoption (Deutsch).

  • Benzinpreise

  • Englische Sprachkurse

  • Getränke

  • Landtransport

  • Telefon

  • Verkehr

  • Verpflegung

  • Gratis-Verpflegung

  • Zigaretten, Genussgifte

  • Gratis Schlafen: Camping usw

  • Billig Übernachten


  •  Telefon-Service  
    in USA, für die man keine Münzen braucht:
    1-800-555-1212: Auskunft, alle Gratis-Fernnetze ("800" & "888" "877", s u) Hinter 1(800) und 1(888) und 1(877)  sind Gratistelefon-Nummern, die nur innerhalb von USA (manche auch von CND und Mex aus) funktionieren. Aus manchen Laendern kannman direkt in das Netz von "ATT Direct" gehen und darüber eine 800/888-Nr erreichen. Fernauskunft fragen. -- Eine am. Skurrilität sind die Nummern, die statt aus Ziffern aus Namen und Worten bestehen, damit man sie sich leichter merken kann, zB die Info-Zentrale einer beliebten Billighotelkette:
    "1(800)4 MOTEL-6". Am. Telefonapparate haben jeder Zahl drei Buchstaben zugeordnet, zB ABC fuer die Nr 1, DEF fuer Nr 2, usw.

    1-800-292-0049 Deutsche Telekom (oft besetzt): R-Gespraeche (sog "collect calls"), Telefonkartendienst nach BRD.

    411: Auskunft, alle Ortsnetze

    911: Notruf, fast überall

    0: Kundendienst der US-Telefongesellschaft, live.

    00: dto, Fernamt; Überseeanruf nach Mitteleuropa kostet ca 57cents/min von Privattelefonen aus.  Vom oeff. Fernsprecher (="payphone") ist die Mindestgebühr aber ca $10.-. Günstigere telephone cards gibts aber jetzt überall zu kaufen. (Achtung: die Tarife variieren stark!). Auch Fernauskunft.

    Ortsgespräche kosten 35 cents. Geld einwerfen, Nummer ohne "Area Code" (die dreistellige Orts-Vorwahl im Klammern) eintippen. Bitte warten...

    Ferngespräche innerhalb USA/CND kosten bis zu $1.-/min während der Geschäftsstunden, progressiv wesentlich billiger nach 17 h, 23 h und vor 8 h. Man wählt immer erst eine 1, dann die Orts-Vorwahl und die 7-stellige Nummer. Will man von einem Frl vom Amt bedient werden, waehlt man eine 0 (null) statt der 1 und wartet auf Anweisungen. Am günstigsten sind die Gebühren auch hier mit vorbezahlten Telefonkarten.

    Auslandsgespräche sind nicht so teuer wie in Europa, zu bestimmten Stunden noch billiger, es richtet sich nach Zielland und Ausgangsort des Gesprächs. (ca 19 cents/min ist der billigste Trarif nach BRD von ATT in Kalifornien, nach 15 h bis 7 h. Zeitunteschiede beachten!

    Man kann die letzten zwei Gesprächsarten auch "COLLECT" abwickeln, als "R"-Gespräch, d h der Empfänger zahlt. Einfach "OO" tippen und Anweisungen oder Live-Operator ("Frl vom Amt") abwarten. In manchen Gegenden kann man auch deutschsprachige Bedienung erbitten. Nur fragen "Do you have a German speaking Operator?". Die deutsche Telekom erreicht man, kaum zu glauben, für R-Gespräche gratis bei 1-800-292-0049.

    Wer auf sein "Handy" (hier "Cellular Phone') nicht verzichten will, kann komplette Pakete mit Telefongerät, und vorausbezahlten 100-200 Betriebsminuten kaufen (ab ca $50.- in speziellen Tel-Läden, "7/11" Kiosken, Kaufhäusern, bei manchen Geldwechselstuben und "Check Cashing" Services).

    Faxe kann man sich überallhin schicken lassen, entweder gratis oder gegen eine kleine Gebühr (ca $ 0.50 bis 2.-). Senden kann man sie von vielen privaten "Private Fax" Stationen in Hotels, Flughafen, Drug Stores, Bürodiensten usw, man zahlt satt, wenns ins Ausland geht, aber nur $1.-bis 2.- am Ort.

    E-mail ist schon etwas schwieriger. Am einfachsten gehts mit einem Notebook-Computer und einem Konto bei Compuserve, AOL, MCI oder Prodigy, die natürlich im ganzen Land (und auch im Ausland) kostenfreie Anschluss-Knoten haben, außerdem 1-800-Nummern (s o). Das geht auch auf lau, denn alle diese Firmen bieten Gratis-Probeangebote für den ersten Monat. 1-800-555 1212 anrufen und sich die Tel-Nummern dieser Firmen geben lassen. Oder schon von zuhause aus via WWW anleiern. Alle diese Netze haben ihre eigene Browser-Software. Netscape und Explorer funktionieren nicht. -- Achtung: viele Hotels und Großbüros haben digitale Haustelefonnetze, die Eure Modems verbraten werden. In kleineren Absteigen und Privatquartieren sind noch analoge Telefone (noch ein Grund, billig zu übernachten!). -- Hast du ein Internet-Konto, eine schnelle Modem (>28.6+), viel RAM, Mikrofon und Audio in deinem Rechner? Dann kannste auch weltweit zum Ortstarif telefonieren, brauchst nur die richtige Software: "PGP Phone", "Internet Phone" u a. Deine Gesprächspartner brauchen aber das exakt Gleiche.

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    Stand: 1.März 2002. Alle Informationen ohne Gewähr für die Richtigkeit.
    Copyright 1998-2002  by: Jerry Holden. Weiterverbreitung und Abdruck, auch auszugsweise, nur unverändert und mit dieser Quellenangabe (Link) erlaubt:
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letztes Update am 14.12.2003

California - Nevada
Monument Valley - Utah
Arches NP in Utah
Joshua Tree NP - Las Vegas
Waves near Kanab - Utah